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Diese Anregungen sind auf die jeweilige Jahreszeit zugeschnitten. Hier finden Sie Dinge, die Sie gerade in diesen Monaten in Ihr Programm einbauen können.
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Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026
Der Herbst hat neulich begonnen, sagt der Kalender. Holen Sie sich jetzt frische Herbst-Ideen für den Kindergottesdienst. Gleich hier nachsehen.
Diese Anregungen sind auf die jeweilige Jahreszeit zugeschnitten. Hier finden Sie Dinge, die Sie gerade in diesen Monaten in Ihr Programm einbauen können.
Nicht immer ist es sinnvoll, möglichst alle Aspekte eines Themas zu beleuchten. Gerade bei Kindern kann weniger hier mehr sein - wenn Sie gezielt auswählen. Sie kennen die Kinder am besten und können so das Ausgewählte besonders eindrücklich und nachhaltig vermitteln.
Wählen Sie aus den folgenden Impulsen einfach das aus, was Sie für Ihre Kindergruppe geeignet finden.
Auch den Kindern entgeht es nicht: Im Herbst wird vieles plötzlich anders. Doch die Veränderung fühlt sich anders an als der Wechsel im Frühling. Diesmal ist es oft kein freudiges Entdecken von Neuem. Stattdessen sieht es so aus, als würde einiges verloren gehen.
Lassen Sie die Kinder doch mal berichten, was im Herbst „nicht mehr da“ ist. Nehmen Sie den Bezug zum Herbst nicht allzu genau, um die Kinder nicht zu bremsen.
Vielleicht bringen ja auch schon die Kinder ins Gespräch, dass es da natürlich auch prima andere Dinge gibt, die man stattdessen jetzt machen kann. Sachen wie Kastanien sammeln, Drachen steigen lassen, bald Plätzchen essen, später Schneemänner bauen und vieles mehr.
Nutzen Sie hier die Gelegenheit, den Aspekt „Veränderung und Abschied“ etwas weiter zu fassen und ihn auf andere Bereiche zu übertragen.
Es kann anstrengend sein oder auch traurig, wenn das Umfeld der Kinder sich ändert: Ein Umzug steht an, die Katze wird überfahren, Großeltern sterben, die Kindergartenzeit ist um, Wege der Schulklasse trennen sich, das Fahrrad wird gestohlen, und viele andere einschneidende Ereignisse mehr. Sicher können die Kinder das eine oder andere berichten, was sie erlebt haben.
Versichern Sie den Kindern wieder neu, dass sie dabei nicht alleine gelassen sind. Es kann sinnvoll sein, dass Sie mit ihnen zusammen ein paar dieser Zusagen im tatsächlichen Wortlaut aus der Bibel vorlesen. Passen Sie die Auswahl an Ihre Kindergruppe an und wagen Sie sich gerne auch mal an das „größere Bild“.
Klar, dass dieses Thema sehr komplex sein kann. Gerade im Zusammenhang mit Krankheit oder womöglich Tod können Kinder sehr tiefgehende Fragen haben. Im Rahmen des Themas „Herbst“ sollen diese Impulse aber genügen.
Im Herbst werden sie jetzt oft wieder leichter sichtbar - die Spinnennetze. Kinder mögen Spinnen in der Regel nicht. Sie flösen leicht Furcht ein wegen ihres Körperbaus. Das Netz der Spinne wird aber bewundert. Es ist oft ein Musterbeispiel für Gleichmäßigkeit und Geometrie.
Andere werden unseren Kindern noch viel erzählen über die vermeintliche Entstehung der Tierarten. Aber wozu sich eine Spinne zum Fangen ihrer Beute ein Netz bauen sollte, ist schon für sich alleine schwer zu beantworten. Andere Tierarten kommen bis heute ohne ein Netz aus. Wenn man aber die unglaubliche Mühe des Tieres beim Netzbau beobachtet - und die Perfektion des fertigen Werkes, mag kaum einer an eine zufällige Entwicklung glauben. Wir jedenfalls nicht.
Unsere Kinder werden solche und ähnliche Beispiele schnell verarbeiten. Oder denken wir an die Navigation der Zugvögel, die im Herbst nach Afrika aufbrechen. Sie essen weder zu viel noch zu wenig, um dort auch nach dem langen Flug tatsächlich anzukommen. Und sie finden ihren Weg.
Noch eine Idee Gottes: Wenn es schon nachts zu dunkel ist, nimmt die Fledermaus eben Ultraschall zum Navigieren - schon gehts wieder. Das muss ein kluger Schöpfer sein, der all diese Dinge zuverlässig beherrscht. Die Kinder werden's verstehen.
Wenn es draußen kühler wird, schlingt man mal eben den Schal um den Hals und spaziert ein wenig durch den Wald. Für große Ausflüge wird es langsam zu ungemütlich. Da fällt der Blick der Kinder auf Naheliegendes: Kiefernzapfen, Moos, Gräser, Nadeln, Baumrinde, Blätter. Nimmt man sich etwas Zeit und stößt man mit einem Zweig-„Bohrer“ in den Untergrund des Waldbodens vor - offenbaren sich manche Geheimnisse.
Wohin räumt Gott jedes Jahr die vielen Millionen von Blättern auf, die im Wald von den Bäumen fallen? Und wenn die vielen Bäume jede Menge Nahrung durch ihre Wurzeln „aufessen“, wer stellt denn eigentlich den nötigen Nachschub sicher?
Tragen Sie ein kleines(!) Stückchen Waldboden ab - mit Erde, Humus, Wurzelwerk, Pilzgeflechten, Moos, Gräsern, Zapfen, Blättern und Nadeln. Wenn die Kinder bei dieser Expedition dabei sein können - umso besser. Und dann zeigen Sie den Kindern im Kindergottesdienst, wie sinnvoll und wirksam sich Gott den Kreislauf der Schöpfung ausgedacht hat. Lassen Sie die Kinder fragen - und „größere“ Kinder auch mal etwas erklären.
Natürlich kann auch unsere eigene Verantwortung für einen Materialkreislauf zur Sprache kommen. Das Ziel aber sollte es sein, Größe und Liebe des Schöpfers für die Kinder anfassbar zu machen.
Wind und Wolken - sie ziehen im Herbst unsere Aufmerksamkeit auf sich. Herbststürme fegen abgefallenes Laub durchs Land, die Sonne hat an Wärme verloren, auch wenn ihr Leuchten wärmer wirkt.
Erstaunlich schnell ziehen die Wolken oft über den Himmel. Dann wissen die Kinder, dass der Wind stark genug ist, um ihren Drachen hoch hinauf steigen zu lassen. Wer möchte nicht selbst gerne einmal hoch über der Erde vom Wind getragen werden?
Suchbild Drachensteigen Spiel Wolkenschieber. Wolken-Memo-Spiel
Reservieren Sie doch im Herbst einen KiGo-Termin zum Thema „Wind und Wolken“ - Sie werden sehen, es gibt viel zu berichten. Von einem Gott, dem Wind und Wetter gehorsam sein müssen - weil er sie gemacht hat. Und beleuchten Sie diejenigen Ereignisse einmal miteinander, die man sonst nicht in dieser Zusammenschau vortragen würde.
Stürmischen Wind haben die Kinder ja bestimmt schon erlebt. Erzählen Sie ihnen, dass Wind auch schreckliches Unheil anrichten kann. Im Oktober 2024 beispielsweise erreichte der Hurrikan „Milton“ Windgeschwindigkeiten von mehr als 290 Stundenkilometern.
Mit Rätseln zum Thema vertiefen Sie spannend und abwechslungsreich das Gehörte. Weitere Rätsel, zu anderen Themen, finden Sie im Bereich Rätsel.
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Bilder zu den Themen helfen den Kindern, sich ihr eigenes Bild vom Geschehen auszudenken. Weitere Bilder, zu anderen Themen, finden Sie im Bereich Bildmaterial.
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Suchbild „Drachen steigen lassen“
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Mit Spielen schaffen Sie ein gemeinsames Erlebnis. Auf diese Weise bleibt den Kindern das Besprochene und Erlebte eindrücklicher in Erinnerung. Und manchmal berichten die Kinder anschließend zu Hause von den Spielen. So kommt manches sogar dort nochmal zur Sprache.
Weitere Spiele, zu anderen Themen, für drinnen und draußen finden Sie in der Spiele-Galerie.




„Plitsch“ … „platsch“. Nun fallen sie wieder in großer Zahl von den Bäumen auf die Straße oder ins Gras: die Eicheln. Mal mit, mal ohne Hütchen, mal heller, mal dunkler. Nur zu gerne springen die Kinder hin und sammeln etliche von ihnen in die Hosentasche. Warum sollten wir sie nicht auch für unseren KiGo nutzen? Hier eine Idee, die Sie aufgreifen können.
Sie brauchen rund 40 Eicheln, am besten ohne Risse und Beulen. Die beschriften Sie jeweils mit verschiedenen Buchstaben, wobei Sie sicherstellen sollten, dass einige gängige, kurze biblische Pesonennamen gebildet werden können. Die Beschriftung erfolgt mit wasserfestem Marker und zwar auf Vorder- und Rückseite der Eichel, damit der Buchstabe immer gelesen werden kann.
Sämtliche Eicheln verschwinden dann in einem Stoffsäckchen. Teilen Sie die Kinder in zwei Gruppen, und lassen Sie jeweils einen Vertreter der Gruppen abwechselnd ins Säckchen greifen. Welche Gruppe hat zuerst einen Namen gebildet? Welche hat die meisten Namen? Wer kann zu den Namen etwas erzählen?
Holen Sie sich Anregungen bei zwei weiteren Spielen, die ähnliche Ideen aufgreifen: Petrus an der Leine und Lexikon.
Petrus an der Leine LexikonEine vereinfachte Form macht den Kindern auch Spaß: Ein Kind darf eine Eichel aus dem Säckchen holen und soll nun zum Buchstaben die passende Figur benennen: Z wie ... Zacharias!





Lassen Sie die Kinder doch einmal selbst ihre Spielsteine sammeln - und spielen Sie Ihre Würfelspiele mit Spielfiguren aus Kastanien, Walnüssen, Haselnüssen, Hagebutten, etc. Das macht Spaß, weil es ungewöhnlich ist - zumindest heutzutage. Früher waren natürliche Spielfiguren üblich; denken wir nur an Kieselsteine.
Und nicht vergessen: Lassen Sie die Kinder doch mal erzählen, wozu eine Kastanie eigentlich gut ist. Oder eine Haselnuss. Es ist doch eine liebevolle Geste Gottes, dass die meisten Früchte gut schmecken und aussehen - und nebenbei noch ein Baum daraus wachsen kann!
Prüfen Sie die in der Natur gesammelten „Spielsteine“ unbedingt auf mögliche Giftigkeit oder Allergiegefahren. Angaben aus dem Internet helfen hierbei weiter.



Gelb, orange, rot, braun. Aber nicht nur die Farben sind vielgestaltig, die Formen ebenso. Hier hat Gott jede Menge Varianten geschaffen. Machen Sie eine Blätter-Olympiade mit den Kindern!
Wenn es möglich ist, sollen die Kinder vor Ort nach Blättern suchen -
mitbringen geht auch. Wer findet das Blatt mit den meisten Zacken - oder
eines mit Stacheln? Welches Blatt ist dottergelb? Eine gute Gelegenheit,
die Vielgestalt „handgreiflich“ zu machen. Und wenn die Blätter schon mal da
sind - dann sehen Sie doch gleich mal nach beim
Blattklopfen.
Beachten Sie eventuelle Allergien bei den Kindern im Hinblick auf anhaftende Pollen bei den Blättern. Deshalb sollten Sie die Kinder auch nicht an den Blättern riechen lassen.




Memory®-Kärtchen aus Pappe kennen die Kinder schon. Aber wäre es nicht mal eine schöne Abwechslung, für so ein Legespiel direkt Natur-Material zu verwenden?
Suchen Sie große, kräftige, möglichst gleich aussehende Blätter. Die Blatt-Rückseite beschriften Sie mit einem Permanentstift, nachdem Sie zuvor(!) einen Streifen Klebefilm aufgeklebt haben (sonst schlägt der Stift lesbar nach oben durch). Je zwei Blätter erhalten die selbe Zahl. Fertig sind die „Karten“!
Zunächst wird gemischt, dann kann’s wie gewohnt losgehen. Ihr Blätter-Memo-Spiel wird gespielt wie das bekannte Memory® auch. Aber wer hat schon mal das Legespiel mit Karten gespielt, die an einem Baum gewachsen sind? Und mit welchen, die herrlich rot, orange oder gelb leuchten?
Sagen Sie den Kindern ruhig, dass sich Gott bei den Blättern etwas Besonderes ausgedacht hat: Auch wenn die Blätter ihren Dienst für den Baum getan haben, gehen sie nicht einfach so kaputt. Die Kinder und Erwachsenen freuen sich vorher noch an ihren bunten Farben.
Und wenn sie braun und welk geworden sind? Dann haben sie noch immer ihre Aufgabe. Lesen Sie hier nach, was die Blätter dann tun.
Materialkreislauf der Schöpfung
Wenn Sie die Blätter einige Tage zwischen saugfähigem Papier pressen, werden sie flacher und einheitlicher. Dazu legen Sie alles zwischen die Seiten eines dicken Buches.
Kinder können sich auch kleinere Unterschiede der „gleich aussehenden“ Blätter gut einprägen. Sortieren Sie deshalb Blätter mit auffälligen Merkmalen vorher aus (fehlende Zacken, Löcher, größere Flecken, deutliche Farbabweichungen) und pressen Sie die Blätter vorher.
Womöglich sind die Blätter trotzdem alle zu deutlich unterschiedlich. Dann gilt umso mehr: Ähnlich aussehende Blätter natürlich nicht mit derselben Nummer markieren.
Beachten Sie eventuelle Allergien bei den Kindern im Hinblick auf anhaftende Pollen bei den Blättern.
Vertiefen Sie das Thema durch gemeinsames, themenbezogenes Basteln. Die Kinder werden Fragen zum Gehörten haben - und so können Sie ganz nebenbei darauf eingehen.




Ein Blatt ist nicht nur irgendwie bunt und hat einige Zacken. Nein - Gott hat meterweise Verstrebungen eingebaut! Kinder wollen eigentlich immer alles wissen. Blattklopfen ist eine gute Methode, um das feinverästelte Blattgerüst selbst ansehen zu können.
Lassen Sie die Kinder ein großes zartes Blatt auf ein Küchentuch oder Löschpapier legen. Die linke Hand hält das Blatt fest, die rechte Hand klopft mit einer Handwaschbürste vorsichtig auf das Blatt. Es kann sinnvoll sein, die Bürste zu neigen, damit der Druck auf wenige Borsten konzentriert ist. Nach etwas Übung kann dann kräftiger geklopft werden.
Die Borsten der Bürste treiben mit der Zeit das Zellmaterial des Blattes in das Tuch. Dieses saugt es auf bzw. hält es fest. Übrig bleibt nach einiger Zeit (geduldig bleiben!) das unglaublich verzweigte Blattgerüst - und eine erstaunte Kinderschar.
Wenn das Ausklopfen zu viel Zeit in Anspruch nimmt oder wenig geeignete Blätter verwendet wurden, können Sie die Blätter natürlich auch mit einer Taschenlampe von der Unterseite her „röntgen“. Variieren Sie den Fokus der Lampe für eine gute Ausleuchtung.
Aus den „durchsiebten“ Blättergerüsten können Sie ein kreatives Wandbild gestalten, indem Sie die Kinder mit Klebestift die Gerüste auf ein buntes Papier aufkleben lassen.
Klebestifte BuntpapierJe nach Blatt und Untergrund kann manchmal auch der entstehende „Durchdruck“ als Bild verwendet werden.





Blätter können die Kinder ohne Weiteres als Stempel verwenden. Die typische Blattform samt Verstrebungen wird so aufs Papier gebracht. Da können die Kinder sich ihr eigenes Blatt-Gemälde gestalten.
Das Blatt wird mit den Rippen (also der Unterseite) nach oben auf einen Bogen Zeitungspapier oder Pappe gelegt. Nun darf das Kind die dick angerührte Wasser- bzw. Deckfarbe mit einem kräftigen Pinsel auf das Blatt auftragen.
Das Drucken kann beginnen: Die eingestrichene Seite kann nun auf ein Blatt Papier „gestempelt“ werden - eventuell sogar mehrfach. Etwas Übung erzeugt dabei gleichmäßigere Ergebnisse - und weniger Farbe an den Fingern.
Die Wahl der Farben verändert hier ganz entscheidend den Gesamteindruck. Probieren Sie neben leuchtenden, hellen Farben ruhig auch mal gedecktere, dunklere Farbtöne. Experimentieren Sie mit Blattgröße und Abstand - und der Farbe des Untergrunds.
BuntpapierSelbstgemachte Kalenderblätter (natürlich für Oktober) und Einladungen für Kindergottesdienst und Kinderstunde sehen mit Blätterdruck sehr hübsch aus.
EinladungenEin Fön kann die fertigen Werke nach dem Stempeln schnell trocknen lassen.
Mehrfach-Stempeln: Ist nur noch wenig Farbe auf dem Blatt verblieben, kann zum Stempeln das Malpapier von oben aufgedrückt werden (auch mit einer Bürste). Hier ist Ausprobieren angesagt.
Stoffe, z.B. T-Shirts, könnten mit einer geeigneten dauerhaften Farbe auch bedruckt werden. Doch Sie schonen Ihre Nerven, wenn Sie bei auswaschbarer Farbe und Malpapier bleiben.
Hier finden Sie Impulse für die anderen Jahreszeiten - nachsehen lohnt sich.
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