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(c) Karlheinz Maisel
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Jesus vor Pilatus
Anregungen und Material für Ihren Kindergottesdienst für Kinder von 5-9 Jahren


Seiten-Kontext   THEMEN >> PILATUS



     


 
Pontius Pilatus - vom Volk unter Druck gesetzt, von seiner Frau gewarnt, überantwortet er Jesus zum Tod.
 
 
Gedanken zum Inhalt  
 
Gedanken zum Inhalt
 
Nicht immer ist es sinnvoll, alle Aspekte eines Themas zu beleuchten. Weniger kann hier mehr sein - wenn Sie gezielt auswählen. Sie kennen die Kinder am besten und können so das Ausgewählte eindrücklich und nachhaltig vermitteln.
 
 
- E N T W U R F -
 
Hinweis: Dieses Thema ist nicht vollständig
ausgearbeitet und enthält keine Spiele, Bastel-
vorschläge und kein Bildmaterial.

 
 
Abb. Volksmenge Wir erleben hier, wie Jesus zum Tode verurteilt wird. Ein unfairer Prozess - und Jesus schweigt. Aus Angst, Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit? Nein - sein Schweigen war ein Beweis dafür, dass er das Volk Israel sehr lieb hatte.
 
Da wird uns deutlich: Pilatus war gar nicht sein Gegner - er war nur eine Marionette. Angeklagt wurde Jesus von seinem eigenen Volk: Online nachschlagenJoh 1,11, 'Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.'
Das Schweigen Jesu verstehen die Kinder richtig, wenn Sie mit ihnen zuvor etwas wichtiges anderes überlegen: Warum wollten die Leute Jesus nicht mehr haben?
 
 Jesus war nicht ein König, wie die Leute ihn sich vorgestellt hatten. Zwei seiner Jünger sagten das auch ganz offen auf dem Weg nach Emmaus, Online nachschlagenLk 24,21: 'Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen ...'
 
 Jesus zeigte den Menschen ihr Herz, Online nachschlagenMt 15,8: '... aber ihr Herz ist fern von mir' und Online nachschlagenMt 15,19: 'Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken...'.
Hauptsächlich darüber haben die Menschen sich geärgert. Nein, die Ursache des Problems suchten sie nicht bei sich -sie hatten eine scheinbar einfachere Lösung: Jesus beiseite schaffen, um Ruhe zu finden.
Die Kinder würden es wohl noch viel deutlicher ausdrücken: Da macht einer nicht, was ich mir vorstelle, und außerdem deckt er noch meine Schandtaten auf. Genau so war es. Und nun kommt das Unglaubliche: Der abgelehnte Retter gibt sein Leben für diejenigen, die sich gar nicht retten lassen wollen. Hier können Sie ruhig an den Rettungsversuch des Abraham für Sodom erinnern. Gott geht darauf ein und sagt zu Abraham in Online nachschlagen1Mo 18,32: '... ich will sie nicht verderben um der zehn willen.'
 
Zurück zu Jesus: Warum tut er das? Weil er ohne Vorbedingung liebt. Nicht zu verwechseln: Er liebt ohne Vorbedingung, aber er rettet nur unter einer Bedingung. Und die heißt: Wir wollen uns bewusst von ihm retten lassen. Es muss uns klar sein, dass wir seine Rettung brauchen.
Jesus hätte sich verteidigen können, er hätte Engel senden können, er hätte später auch vom Kreuz steigen können. Angst war es also sicher nicht, die ihn schweigen ließ. Wieviele gewaltige Wunder hatte er zuvor getan, um den Leuten zu helfen! Er hätte sie aufzählen können, vgl. Online nachschlagenJoh 8,46: 'Wer unter euch kann mir eine Sünde nachsagen?'. Es waren falsche Anklagen (die wir übrigens schon in den Psalmen vorausahnen können, etwa bei Online nachschlagenPs 35,11 vgl. mit Online nachschlagenMk 14,56).
 
Abb. Römische Soldaten bewachen das Grab Soldaten stellten für Jesus kein Problem dar. Fielen seine Verfolger doch schon um, als er sich zu erkennen gab, Online nachschlagenJoh 18,6. Und erinnern wir die Kinder an die Befreiung des Petrus, Online nachschlagenApg 12,10. Vielmehr sagte Jesus nichts, und machte sich zu einem Opfer. Hier können sie ruhig auf das Passahlamm zu sprechen kommen. Jetzt wollte er kein Richter sein. In Zukunft wird er aber sehr wohl ein Richter sein, vgl. Online nachschlagen2Tim 4,1.
 
Ein solches Verhalten erfordert Mut! Denken wir doch daran, was Jesus erwartet: Online nachschlagenMk 15,34; Online nachschlagen1Joh 2,2; Online nachschlagenMt 27,50-52. Seinen Jüngern gibt er schon eine Vorahnung, wenn er sagt, Online nachschlagenJoh 15,13+14: 'Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.'
Jesaja beschreibt Jesus, das Lamm Gottes, im Alten Testament sehr treffend - und geht dabei auf diese Situation ein, Online nachschlagenJes 53,3-7
 
 
 
 
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